BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Ronnenberg

Wahlprogramm 2026

Ronnenberg generationengerecht, klimabewusst, finanziell verantwortungsvoll und solidarisch weiterentwickeln

Ronnenberg steht vor großen Herausforderungen: Die Folgen des Klimawandels, eine angespannte Haushaltslage und wachsende soziale Herausforderungen verlangen nach klaren Prioritäten und verantwortungsvollem Handeln. Mit diesem Wahlprogramm zeigen wir, wie wir unsere Stadt zukunftsfähig, sozial gerecht und ökologisch verantwortlich gestalten wollen.

Unser Leitbild ist ein umfassender Nachhaltigkeitsansatz: Ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und sozialer Zusammenhalt gehören für uns untrennbar zusammen. Nur wenn Natur und Klima geschützt, öffentliche Finanzen solide geführt und gesellschaftliche Teilhabe gesichert werden, bleibt Ronnenberg dauerhaft lebenswert und handlungsfähig.

Nachhaltige Politik bedeutet für uns, Entscheidungen nicht isoliert zu betrachten, sondern ihre langfristigen Folgen für Umwelt, Haushalt und Gemeinschaft mitzudenken. Wir wollen Ressourcen schonen, Chancen gerechter verteilen, gute Bildung und bezahlbare Infrastruktur sichern so wie die lokale Wirtschaft stärken, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden.

Dieses Programm verbindet konkrete Maßnahmen mit einer klaren Haltung: Wir wollen Ronnenberg gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickeln – generationengerecht, klimabewusst, finanziell verantwortungsvoll und solidarisch. So schaffen wir die Grundlage für eine Stadt, in der alle Menschen gut leben können – heute und in Zukunft.

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Natur und Landschaft

Für ein lebenswertes Ronnenberg

Die intakte Natur unserer Umgebung ist weit mehr als nur eine schöne Kulisse – sie ist unsere Lebensgrundlage und unser wichtigster Verbündeter im Klimaschutz. Wir wollen die natürliche Vielfalt in Ronnenberg schützen und fördern, um unsere Stadt widerstandsfähig gegen Hitze und Extremwetter zu machen.

Gesunde Lebensmittel für alle ermöglichen

Die Qualität des Mittagessens in unseren Schulen und Kindergärten entspricht noch nicht überall dem Anspruch an eine gesunde, ausgewogene und kindgerechte Ernährung und muss deshalb gezielt verbessert werden. Unser Ziel ist es, dass in unseren Schulen und Kindergärten bevorzugt regionale und ökologisch erzeugte Nahrungsmittel auf den Tisch kommen.

Wir setzen uns für eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft mit einer klaren Abkehr von der Massentierhaltung ein, die unsere Region stärkt und gesunde Lebensmittel liefert. Den Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie unserer lokalen landwirtschaftlichen Betriebe wollen wir intensivieren, zum Beispiel durch ei nen regelmäßigen „Runden Tisch“. Auf allen städtischen Flächen setzen wir konsequent auf ökologische Bewirtschaftung durch den Verzicht des Einsatzes von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln. Der Ausbringung von importierter Gülle oder Klärschlamm auf städtischen Flächen wollen wir entgegenwirken. Stattdessen wollen wir den Anbau von Leguminosen wie Bohnen und Erbsen fördern, um die Bodenfruchtbarkeit natürlich zu verbessern.

Lebensräume vernetzen und Landschaftsräume schützen

Ökologische Korridore, vernetzte Lebensräume und wertvolle Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen sind entscheidend, um die natürliche Vielfalt in Ronnenberg zu erhalten. Sie sichern nicht nur stabile Ökosysteme, sondern bilden auch eine wichtige Grundlage für fruchtbare Böden, Bestäubung und damit für eine zukunftsfähige regionale Lebensmittelproduktion.

Wir wollen den Biotopverbund in Ronnenberg erweitern und wertvolle Flächen schützen, beispielsweise westlich des Bahnhofs Ronnenberg. Mit der gezielten Weiterentwicklung und Umsetzung des „Aktionsplans Natur und Landschaft“ wollen wir sicherstellen, dass die biologische Vielfalt in unserer Stadt langfristig gesichert wird. Bestehende Anpflanzungen sowie wertvolle Einzelbäume sollen durch eine konsequente Anwendung der Baumschutzsatzung vor Zerstörung geschützt werden. Des Weiteren sollen Hecken gepflanzt und Waldränder aufgewertet werden. Wir setzen uns für eine naturnahe Waldnutzung auf den städtischen Flächen ein, die die Vielfalt fördert, statt sie durch Monokulturen zu verringern. Die vermehrte Einwerbung von Fördermitteln des Bundes für „Nature Based Solutions“ soll diese Maßnahmen finanziell unterstützen.

Ronnenberg umweltfreundlich und klimaresilient gestalten

Der Klimawandel stellt Ronnenberg zunehmend vor konkrete Herausforderungen: Häufigere Starkregenereignisse, längere Hitzeperioden und trockenere Sommer machen es notwendig, unsere Stadt vorausschauend an diese Folgen anzupassen und widerstandsfähiger zu gestalten.

Wir wollen städtische Hitzeinseln reduzieren und Regenwasser für Trockenperioden speichern. Dies soll durch eine verstärkte Dach- und Fassadenbegrünung an öffentlichen Gebäuden erreicht werden. Beim Bauen setzen wir auf ökologische Standards: Die Verwendung schadstofffreier, natürlicher Baustoffe sowie die Entsiegelung von Flächen wollen wir in unseren Bebauungsplänen fest verankern.

Die Maßnahmen sollen durch passende Fördermittel der EU, des Bundes und der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert werden.

Unsere Umwelt vor Schadstoffen schützen

Die Verunreinigung von Beeten und Grünflächen mit Plastikabfällen nimmt sichtbar zu und belastet Böden, Pflanzen und das Stadtbild. Zugleich ziehen sich die Planungen zur Abdeckung der Kaliabraumhalde in Ronnenberg weiter hin, sodass wichtige Fragen zum Schutz von Umwelt, Grundwasser und Anwohnerinnen und Anwohnern weiterhin ungeklärt bleiben.

Wir wollen die Belastung durch Mikroplastik minimieren. Hierzu sollen Kunststoffabfälle bei der Pflege unserer Grünflächen konsequent entfernt werden, um die Entstehung und in Folge die Belastung durch Mikroplastik zu minimieren.

Die Lkw-Fahrten während der Sanierung der Kaliabraumhalde sollen auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem setzen wir uns hier – im Gegensatz zur aktuellen Planung des Eigentümers – für eine Abdeckung mit unbelastetem Boden ein. Wir wollen für die notwendige Profilierung der Abraumhalde das vorhandene Salz verwenden und damit das Fremdmaterial und die Lkw-Fahrten auf ein Minimum reduzieren. Nur durch diese Maßnahmen schützen wir unser Grundwasser und unsere Böden nachhaltig für kommende Generationen.


Bauen und Stadtentwicklung

Ein Zuhause für alle Generationen

Für uns bedeuten Bauen und nachhaltige Stadtentwicklung, dass Veränderungen in unseren sieben Stadtteilen zukunftsfähig sein müssen. Wir wollen eine Stadtplanung, die ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität vereint.

Klimaneutral bauen und wertvolle Flächen schützen

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den täglichen Flächenverbrauch bis 2030 auf 30 Hektar zu senken, weil wertvolle Natur- und Freiflächen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Gerade für neue Baugebiete müssen wir deshalb sorgfältig abwägen, wo Entwicklung notwendig ist und wo Böden, Grünräume und landwirtschaftliche Flächen als Grundlage unserer Lebensqualität und Ernährungssicherheit dauerhaft geschützt werden müssen.

Wir setzen uns deshalb für eine behutsame Verdichtung bestehender Gebiete bei Einhaltung des Plusenergiestandards ein, um damit dem Flächenverbrauch klare Grenzen zu setzen.

Wir setzen uns deshalb besonders für den Erhalt von Grünflächen in Ortskernen sowie den Schutz ökologisch wertvoller Flächen ein. Dies beinhaltet auch die vorrangige Nutzung von innerstädtischen Brachflächen für neue Gewerbegebiete, bevor neue Flächen ausgewiesen werden. Alle Maßnahmen müssen durch eine konsequente Umsetzung des städtischen Klimaschutzaktionsprogramms bei jeder neuen Bauentwicklung flankiert werden.

Die Einwerbung von passenden Fördermitteln soll die Anschubfinanzierung für klimaneutrales Bauen unterstützen, denn langfristig werden durch die Nutzung erneuerbarer Energien für alle Bewohnerinnen und Bewohner die Kosten gesenkt.

Bezahlbaren Wohnraum und soziale Vielfalt fördern

Steigende Kosten für Miet- und Eigentumswohnungen führen dazu, dass bezahlbarer Wohnraum für immer mehr Menschen schwer erreichbar wird. Wohnen darf jedoch nicht zum Luxusgut werden, denn zu hohe Wohnkosten gefährden soziale Teilhabe, verdrängen Menschen aus ihren gewachsenen Quartieren und verstärken die gesellschaftliche Spaltung.

Unser Ziel ist eine Stadtentwicklung, die soziale Teilhabe ermöglicht und dass Wohnraum für alle Einkommen und Altersgruppen zugänglich bleibt. Wir setzen uns aktiv für eine Gestaltungssatzung ein, die ortstypische Elemente fördert und eine hohe Wohnqualität sichert. Wir wollen, dass unsere Stadtteile durch abwechslungsreiche Wohnformen – von Reihenhäusern bis hin zu altersgerechten Apartments – lebendig bleiben. Hierzu wollen wir moderne Wohnformen unterstützen, die das Miteinander stärken, wie zum Beispiel genossenschaftliche und Mehrgenerationenprojekte oder barrierefreies Wohnen in zentraler Lage. Für solche Projekte sollen bevorzugt Flächen zu Verfügung gestellt werden. Dabei achten wir darauf, dass neue Siedlungsschwerpunkte dort entstehen, wo die Anbindung an den ÖPNV bereits vorhanden ist, etwa in Ronnenberg und Weetzen.

Lebendige Ortskerne und attraktive Lebensräume schaffen

Den Innenbereichen unserer städtisch geprägten Ortsteile fehlen attraktive Gastronomieangebote, einladende Aufenthaltsbereiche und gut gestaltete öffentliche Räume, die Menschen zum Verweilen, Begegnen und gemeinsamen Erleben einladen.

Wir wollen unsere Ortsmittelpunkte und Quartiere stärken, damit sie das Herz unserer Stadtteile bleiben und werden.

In Ronnenberg setzen wir uns konkret für die Umgestaltung der „Langen Reihe“ ein, um dort durch eine neue Platzgestaltung mit Gastronomie eine hohe Lebensqualität zu schaffen. Denn ein starkes Quartier braucht Orte zum Verweilen, für Begegnung und Bewegung.


Wirtschaft und Finanzen

Für mehr Spielraum

Eine starke Wirtschaft ist der Motor unserer Stadt, gleichzeitig darf Wachstum nicht auf Kosten unserer Umwelt oder unseres sozialen Zusammenhalts gehen. Wir setzen uns für eine nachhaltige Wirtschafts- und Finanzpolitik ein, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet und die Lebensqualität in Ronnenberg langfristig sichert.

Innovation und zukunftsorientierte Wirtschaft fördern

Die mittelständischen Unternehmen in Ronnenberg sind ein wichtiger Bestandteil unserer lokalen Wirtschaftsstruktur: Sie schaffen Arbeitsplätze, sichern Ausbildungsmöglichkeiten, stärken die regionale Wertschöpfung und leisten durch ihre Gewerbesteuerzahlungen einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des städtischen Haushalts.

Wir wollen Ronnenberg als attraktiven Standort für innovative Unternehmen positionieren, lokale Betriebe sowie Existenzgründerinnen und -gründer den Rücken stärken, um so die Gewerbesteuereinnahmen zu sichern.

Dabei setzen wir auf Augenmaß bei der Ausweisung neuer Gewerbeflächen und priorisieren die Entwicklung der Gebiete Weetzen-West, Weetzen-Nord und Empelde mit einer modernen Infrastruktur wie den flächendeckenden Glasfaserausbau. Besonders unterstützen wollen wir Unternehmen, die auf erneuerbare Energien und Umwelttechnologien setzen. Dies hilft nicht nur dem Klima, sondern sichert und schafft neue, zukunftssichere Arbeitsplätze im Handwerk und Dienstleistungssektor. Zudem wollen wir das „Pro-Klima-Programm“ fortführen, um unser örtliches Handwerk bei der energetischen Sanierung von Gebäuden zu unterstützen und so die regio nale Wertschöpfung zu steigern.

Die Einwerbung von Fördermitteln aus Töpfen der EU, des Bundes und der Kreditanstalt für Wiederaufbau soll dafür intensiviert werden.

Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand behalten

Die Grundversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger mit Wasser und Energie gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und muss sich konsequent am Gemeinwohl orientieren. Sie darf nicht zum Profitinstrument werden, sondern muss verlässlich, bezahlbar, nachhaltig und demokratisch kontrollierbar bleiben.

Wir setzen uns nachdrücklich dafür ein, dass die Energie- und Wasserversorgung, das Abwassernetz sowie der Mehrheitsanteil am Stromnetz in öffentlicher Hand bleiben.

Dieses Ziel werden wir mit Nachdruck in den zuständigen Gremien vertreten. Vielmehr soll die städtische Energie- und Wasserversorgung (EWA) dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und ihr Engagement bei der Stromerzeugung durch Photovoltaik massiv ausbauen.

Indem wir die Daseinsvorsorge kommunal steuern, stärken wir die regionale Wirtschaft und stellen sicher, dass die Gewinne direkt wieder in unsere Stadt fließen.

Einen fairen Haushalt und soziale Investitionen gestalten

Der städtische Haushalt steht durch eine strukturelle Unterfinanzierung von Bund und Land dauerhaft unter erheblichem Druck. Die anhaltenden Defizite schränken den kommunalen Handlungsspielraum ein und erhöhen den Druck, freiwillige Leistungen weiter zu kürzen – gerade in Bereichen, die für Bildung, soziale Teilhabe, Kultur und Lebensqualität besonders wichtig sind.

Unser Ziel ist die Rückkehr zu einem ausgeglichenen städtischen Haushalt durch eine sparsame und vorausschauende Finanzführung.

Wir setzen uns für ganzheitliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen ein, die nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die langfristigen Folgekosten im Hinblick auf Umwelt und Soziales berücksichtigen. Deshalb wollen wir gezielt in Bildung und soziale Förderung investieren, da dies die effektivste Methode ist, um spätere, höhere Sozialkosten zu vermeiden. Zudem setzen wir uns für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen durch Bund und Land ein, um den finanziellen Spielraum für notwendige Investitionen in Ronnenberg zu erweitern.


Soziales

Für eine starke Gemeinschaft

Ein lebenswertes Ronnenberg zeichnet sich dadurch aus, dass niemand zurückgelassen wird. Wir wollen ein Umfeld schaffen, das Sicherheit, Geborgenheit und echte Teilhabe für alle Generationen und Kulturen bietet – von der Kindheit bis ins hohe Alter.

Ein starkes Netz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aufbauen

Kinder und junge Menschen sind die Zukunft unserer Stadt; deshalb brauchen sie schon heute verlässliche, sichere und gut erreichbare Räume, in denen sie spielen, lernen, sich begegnen, Verantwortung übernehmen und ihre eigenen Ideen einbringen können.

Wir setzen uns für eine naturnahe Gestaltung von Spielplätzen ein, die Kreativität und Bewegung fördern. Für Jugendliche fordern wir zeitgemäße Treffpunkte und Jugendräume, die ihren tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen, sowie die Förderung selbst organisierter Initiativen.

Der Übergang von der Schule in den Beruf soll aktiv begleitet werden und die Schulsozialarbeit darf nicht nur erhalten, sondern bei Bedarf auch ausgebaut werden. Um die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind, setzen wir auf aufsuchende Sozialarbeit und engere Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament.

Würdevolles Altern und Unterstützung im Alltag ermöglichen

Viele ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, trotz steigender Kosten für externe Pflegeeinrichtungen, zunehmender Vereinsamung und wachsendem Unterstützungsbedarf ein selbstbestimmtes Leben in ihrem vertrauten Umfeld führen zu können.

Wir wollen, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Wohnumfeld und in ihren gewachsenen Beziehungen bleiben können. Deshalb setzen wir uns für die Förderung von Wohngruppen und alternativen Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser ein. Dies beinhaltet auch einen bedarfsgerechten Umbau bestehender Wohnungen in seniorengerechte Unterkünfte. Um die Einsamkeit zu bekämpfen und die Lebensqualität zu steigern, wollen wir die aufsuchende Seniorenberatung stärken und wohnortnahe Serviceleistungen wie Tagescafés oder Einkaufshilfen unterstützen. Zudem wollen wir die Freiwilligenagentur reaktivieren, damit die wertvollen Kompetenzen unserer Seniorinnen und Senioren wieder verstärkt in das öffentliche Leben, etwa in Schulen, einfließen können.

Teilhabe, Kultur und soziale Gerechtigkeit stärken

Kultur, Bildung und soziale Unterstützung dürfen nicht vom Einkommen, vom Alter, von der Herkunft oder von der persönlichen Lebenssituation abhängen. Sie müssen allen Menschen offenstehen, damit gesellschaftliche Teilhabe, Begegnung und gegenseitige Unterstützung in Ronnenberg für alle möglich bleiben.

Unser Ziel ist es, gebührenfreie Stadtbüchereien, die Volkshochschule und die Calenberger Musikschule dauerhaft zu erhalten und zugleich die Gleichberechtigung aller Geschlechter konsequent zu fördern.

Wir wollen die Schuldnerberatung erhalten, die Angebote zur Vermeidung von Obdachlosigkeit

stärken und unterstützen Selbsthilfegruppen. Für mehr Sicherheit sollen durch gut beleuchtete Wege und Plätze sorgen. Das Frauenzentrum und das Frauen-Nacht-Taxi wollen wir sichern; zugleich setzen wir uns für Geschlechterparität bei der Stellenbesetzung in der Stadtverwaltung ein.

Offenheit, Integration und Gesundheit ermöglichen

Ronnenberg ist eine Stadt der Begegnung, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Lebenswege und Generationen zusammenkommen. Dieses Miteinander ist eine Stärke unserer Stadt und muss durch Offenheit, gegenseitigen Respekt und konkrete Angebote zur Teilhabe weiter gefördert werden.

Wir wollen Integration stärken, gesellschaftliche Offenheit bewahren und Ronnenberg durch weniger Lärm sowie mehr Grünflächen gesundheitsförderlich gestalten.

Wir wollen Integration durch gezielte Sprachförderung und Sozialarbeit in den Wohnanlagen vorantreiben, um Parallelgesellschaften zu vermeiden. Gemeinsam mit einem wiederzubelebenden lokalen Wirtschaftsforum und der Wirtschaftsförderung wollen wir Beschäftigungsmöglichkeiten entwickeln, die die Kompetenzen von Geflüchteten nutzen und ihre Eigeninitiative stärken. Zudem unterstützen wir die Sportvereine als wichtige Partner des Breitensports, setzen uns für ausreichend Sporthallen ein und wollen die vorhandenen Schwimmbecken erhalten.


Mobilität

Sicher, flexibel, für jede und jeden

Eine moderne Mobilität in Ronnenberg bedeutet, dass wir Wege so gestalten, dass sie sicher, sauber und für alle Menschen nutzbar sind. Unser Ziel ist eine Verkehrsgestaltung, die den Lärm reduziert, die Luft verbessert und vor allem die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden garantiert.

Sicherheit im Verkehr gewährleisten

Wir sind stolz darauf, dass in Ronnenberg bereits zahlreiche Quartiere mit Tempo 30 bestehen und damit wichtige Grundlagen für mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und eine höhere Aufenthaltsqualität in unseren Wohngebieten geschaffen wurden.

Wir wollen einen Straßenverkehr, in dem sich alle Menschen sicher bewegen können und niemand Angst haben muss – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wir setzen uns für ein Maßnahmenpaket ein, das besonders sensible Bereiche wie Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätze und Altenheime besser schützt. Dazu gehören Durchfahrtsverbote für Lkw, regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen und bauliche Verbesserungen an den Ortsdurchfahrten in allen Stadtteilen. Außerdem wollen wir die Infrastruktur für besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmende verbessern – unter anderem durch Ampelschaltungen, die Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende stärker berücksichtigen.

Den Radverkehr sicher und konsequent ausbauen

Fahrradfahren ist gesund, klimafreundlich und bezahlbar und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen, alltagstauglichen Mobilität in Ronnenberg.

Unser Ziel ist es, Ronnenberg zu einer fahrradfreundlichen Kommune zu entwickeln. Wir wollen einen verbindlichen Aktionsplan Radverkehr erarbeiten, schaffen sichere und möglichst vom Autoverkehr getrennte Radwege und treiben den Ausbau von Radschnellverbindungen durch das Stadtgebiet voran.

Ergänzend wollen wir die alltagstaugliche Radinfrastruktur ausbauen: mit überdachten und abschließbaren Fahrradabstellplätzen, insbesondere an den S-Bahn-Haltestellen und der Endhaltestelle der Linie 9, sowie mit einem verlässlichen Winterdienst auf wichtigen Alltagsradwegen.

Den ÖPNV als Rückgrat unserer Stadt ausbauen

Mit der Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 13 Richtung Hemmingen hat sich die Betriebsqualität der Linie 9 Richtung Empelde deutlich verschlechtert – neben einer Verkürzung der Linienführung mit der Notwendigkeit eines Umstiegs am Hauptbahnhof sind Busanschlüsse in Empelde nicht mehr sicher.

Wir setzen uns für einen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein, der so attraktiv ist, dass ein eigenes Auto für viele Haushalte überflüssig wird.

Das bedeutet: Wir fordern von der ÜSTRA und der Region die Betriebsqualität der Linie 9 so herzustellen, dass die Anschlüsse in Empelde gewährleistet sind sowie die Wiederanbindung der Linie 510 an den Ronnenberger Bahnhof und die Verlängerung der Linie zum Bahnhof Holtensen/Linderte.

Zusätzlich setzen wir uns für die Förderung flexibler Mobilitätsformen ein, die genau dort ansetzen, wo der klassische Bus nicht hinkommt. Wir stehen für den Ausbau von Rufbussen, Nachttaxis oder Frauentaxis und unterstützen Carsharing-Angebote. Durch die Förderung der Elektromobilität und den Ausbau von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum – auch für E-Bikes – wollen wir die Mobilitätswende für alle Bürgerinnen und Bürger einfach und alltagstauglich machen.


Klimaschutz und Klimawandel

Für Ronnenbergs Zukunft

Der Klimawandel ist keine ferne Bedrohung mehr, sondern Realität, die wir heute aktiv gestalten müssen. Um unsere Stadt vor den Folgen von Hitze und Starkregen zu schützen, müssen wir jetzt handeln – gemeinsam als Politik, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger.

Grüne Lungen und natürliche CO₂-Speicher bewahren

Gesunde Wälder, intakte Wiesen und unversiegelte Flächen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz und zur Verbesserung des Stadtklimas. Sie speichern CO₂, kühlen unsere Stadt an heißen Tagen, nehmen Regenwasser auf und schaffen wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Wir wollen die Natur in Ronnenberg als unseren wichtigsten Verbündeten im Klimaschutz nutzen und setzen uns für die Entsiegelung aller geeigneten Flächen ein.

Deshalb setzen wir uns für den Erhalt unserer Wald- und Grünflächen ein, damit diese als natürliche CO₂-Speicher fungieren können. Gleichzeitig müssen wir aufhören, wertvollen Boden unnötig zu versiegeln. Wir fordern ein verbindliches Entsiegelungskonzept für unsere Stadt und werden darauf bestehen, dass widerrechtliche Versiegelungen konsequent geahndet werden. Wir wollen Flächen zurückgewinnen, damit Regenwasser versickern und die Natur wieder atmen kann.

Wir wollen die Einwerbung von Fördermitteln des Bundes für „Nature Based Solutions“ intensivieren und damit die Finanzierung dieser Maßnahmen unterstützen.

Eine an Hitze anpasste Stadt zum Durchatmen schaffen

Die zunehmenden Hitzetage belasten besonders ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Menschen. Hohe Temperaturen erschweren den Alltag, beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und machen deutlich, wie wichtig Schatten, Grünflächen und kühle Rückzugsorte in unseren Stadtteilen sind.

Deshalb setzen wir uns für intelligente Konzepte zur natürlichen und baulichen Beschattung ein, zum Beispiel durch gezielte Begrünung großer Parkplatzflächen.

Auch die Stadtplanung wollen wir als Werkzeug des Klimaschutzes nutzen. Neue Bebauungspläne müssen so gestaltet werden, dass eine gute Luftzirkulation zwischen den Gebäuden gewährleistet ist und Hitze gar nicht erst entstehen kann. Zudem wollen wir, dass die Stadtverwaltung zukünftig beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen konsequent auf den ökologischen und energetischen Fußabdruck achtet und so als Vorbild vorangeht.

Mit smarter Wasserwirtschaft sicher durch Extremwetter kommen

Zunehmende Starkregenereignisse und längere Trockenperioden zeigen, dass Ronnenberg seine Wasserressourcen künftig vorausschauender und nachhaltiger bewirtschaften muss. Regenwasser darf nicht möglichst schnell abgeleitet werden, sondern muss stärker vor Ort zurückgehalten, gespeichert und für Grünflächen, Stadtklima und Grundwasserneubildung nutzbar gemacht werden. Wir wollen ein städtisches Regenwassermanagement aufbauen, das Wasser dort speichert, wo es gebraucht wird, um die Stadt auch in trockenen Sommern grün und lebenswert zu halten.

Dazu gehört für uns auch die Optimierung der städtischen Rückhaltesysteme. Wir setzen uns weiterhin für eine Renaturierung unserer Gewässer ein. Wasserläufe und Gräben müssen weiter aufgewertet werden. Bei Hochwasserereignissen wollen wir die ausgewiesenen Überflutungszonen zwischen Ronnenberg und Empelde gezielt nutzen, um Schäden an unserer Infrastruktur und unseren Wohngebieten zu verhindern.


Energie

Unabhängig, regional und bezahlbar

Energie ist die Basis für unser tägliches Leben und unsere Wirtschaft. Die Energiewende wirkt nicht nur dem Klimawandel entgegen, sondern macht uns unabhängiger von Energieimporten. Die starken Preisschwankungen für Strom und Wärme aufgrund globaler Krisen und Unsicherheiten werden so langfristig stabilisiert.

Unsere Dächer als Kraftwerke nutzen

Der Anteil von Solarenergie an der Stromerzeugung in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht und zeigt damit, welches Potenzial in der Photovoltaik steckt. Auch Ronnenberg muss diese Entwicklung konsequent nutzen: Bis 2028 sollen alle geeigneten öffentlichen Dachflächen mit Photovoltaik belegt werden, damit die Stadt ihre Vorbildfunktion wahrnimmt und einen sichtbaren Beitrag zur regionalen Energiewende leistet.

Wir unterstützen diese Zielstellung - zusätzlich streben wir eine Ausweitung der Belegung mit Photovoltaik auch auf möglichst vielen privaten Dachflächen im selben Zeitraum an.

Hierfür wollen wir die Energieberatung für unsere Bürgerinnen und Bürger ausbauen. Denn nur wer weiß, wie die eigene Immobilie effektiver und effizienter betrieben werden kann, leistet seinen Beitrag, um unsere Stadt zu einer aktiven Energieproduzentin zu machen.

Wir setzen uns deshalb für den Erhalt und die Weiterentwicklung von „Pro Klima“ als Fördertopf ein, um Privatpersonen den Umstieg zu erleichtern.

Intelligente Netze und moderne Speicher entwickeln

Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie ist nur ein Teil der Energiewende: Damit erneuerbarer Strom zuverlässig genutzt werden kann, muss er intelligent gespeichert, flexibel verteilt und dann verfügbar gemacht werden, wenn Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen ihn tatsächlich benötigen. Wir setzen uns für den Einsatz dezentraler Batteriespeicher ein, um überschüssigen Solarstrom optimal zu nutzen.

Wir treten dafür ein, dass der Mehrheitsanteil am Stromnetz in städtischer Hand bei der Energie- und Wasserversorgung Ronnenberg GmbH bleibt. Dies sichert die lokale Energieversorgung, die so demokratisch und im Sinne der Bürger gesteuert werden kann.

Ein besonderes Zukunftsprojekt ist für uns das bidirektionale Laden, das mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes 2026 eine rechtliche Grundlage erhalten hat. Wir wollen Elektroautos als mobile Speicher nutzen. So dienen sie als Puffer für das Stromnetz und helfen Privathaushalten sowie ganzen Quartieren, ihre Stromkosten zu senken, indem sie Energie dann ins Haus zurückspeisen, wenn sie am dringendsten benötigt wird. Die finanzielle Unterstützung einzelner Projekte könnte, wie in der Vergangenheit auch, neben „proklima“ auch durch die Energie- und Wasserversorgung Ronnenberg GmbH finanziell unterstützt werden.

Vorbildfunktion der Stadt und Partnerschaft mit der Wirtschaft stärken

Die Stadt Ronnenberg muss bei Photovoltaik, intelligenten Netzen und modernen Speicherlösungen stärker mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn öffentliche Gebäude, kommunale Infrastruktur und städtische Beteiligungen konsequent auf erneuerbare Energien, effiziente Steuerung und Speichertechnologien ausgerichtet werden, entsteht ein sichtbares Signal für Bürgerinnen und Bürger sowie für die lokale Wirtschaft.

Wir wollen ein Energiesparbündnis mit den Ronnenberger Gewerbetreibenden ins Leben rufen, um gemeinsam effektive und effiziente Lösungen für unsere Betriebe zu finden. Gleichzeitig wollen wir das Bewusstsein für Energiesparen schon früh wecken, indem gezielt Projekte zur Umweltbildung in unseren Schulen und Kindergärten unterstützt werden sollen.

Wir streben die konsequente energetische Sanierung aller städtischen Gebäude und ein professionelles Energiemanagement an. Dies senkt den Energieverbrauch und senkt die Kosten für die Steuerzahler. Bei allen Neubauten für Wohnen und Gewerbe setzen wir konsequent auf den Plusenergiestandard und den vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe.

Die Maßnahmen sollen durch passende Fördermittel der EU, des Bundes und der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert werden.


Bildung

Bessere Chancen für unsere Kinder

Gute Bildung ist ein elementares Grundrecht. Sie bildet das Fundament unserer Gesellschaft und sichert unseren Wohlstand. Die Schulen in Ronnenberg müssen deshalb Orte sein, an denen jedes Kind – unabhängig von seiner sozialen oder kulturellen Herkunft – sein volles Potenzial entfalten kann.

Verlässliche Ganztagsbetreuung mit hoher Qualität sichern

Wir stehen vor der wichtigen Aufgabe, den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 in Ronnenberg verlässlich, qualitativ hochwertig und im engen Zusammenspiel von Schulen, Eltern und Stadt umzusetzen. Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Betreuungszeiten, sondern um gute pädagogische Angebote, ausreichend Personal und Räume, die Kindern Lernen, Bewegung, Erholung und soziale Entwicklung ermöglichen. Wir wollen diesen Übergang gemeinsam mit Schulen, Eltern und der Stadt als Schulträger so gestalten, dass die Ganztagsschule ein echter Gewinn für alle Familien wird.

Daher stehen wir für eine ausreichende Ausstattung mit Personal, modernen Räumen und den notwendigen Sachmitteln. Wir setzen uns für die Einführung von teilgebundenen Ganztagsangeboten ein, die den Unterricht flexibel und abwechslungsreich gestalten. Nur so werden wir der Konzentrationsfähigkeit sowie dem Bewegungsdrangder Kinder besser gerecht werden.

Die Investitionsvorhaben sind bei den zuständigen Landesbehörden einzureichen, um landesrechtliche Förderprogramme zu nutzen. Bei großer Unterfinanzierung setzen wir uns gemeinsam mit anderen Kommunen und Akteuren für eine weitere, zusätzliche Finanzierung der Maßnahmen durch Bund und Land ein, die den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung gesetzlich eingeführt haben.

Inklusion und Chancengerechtigkeit leben

Ein modernes Bildungssystem darf niemanden ausschließen, sondern muss allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen gleiche Chancen auf Lernen, Entwicklung und Teilhabe eröffnen.

Wir setzen uns für Schulen ein, die alle Schülerinnen und Schüler – auch solche mit besonderem Unterstützungsbedarf – aktiv integrieren. Dies erfordert die notwendigen räumlichen sowie sachlichen Voraussetzungen für eine gemeinsame Beschulung bereitzustellen.

Wir setzen uns für eine ausreichende Finanzierung der Inklusion durch Bund und Land ein, da das Recht auf Inklusion sowohl durch die Sozialgesetzgebung als auch die landesspezifischen Schulgesetze festgeschrieben ist. Bei der Umsetzung streben wir eine enge Zusammenarbeit mit der Region Hannover an, die Schulträger zahlreicher Förderschulen der Region Hannover ist.

Frühzeitige Entwicklungsbeobachtung und Sprachförderung in den Kitas stärken

Temporäre Kita-Schließungen und der wiederholte Ausfall von Personal zeigen, dass eine verlässliche Betreuung, frühzeitige Entwicklungsbeobachtung und gezielte Sprachförderung nur gelingen können, wenn die Einrichtungen personell stabil aufgestellt und fachlich gut unterstützt werden. Unser Ziel ist eine Kita-Landschaft, die durch hohe Qualität und bedarfsgerechte, zuverlässige Öffnungszeiten überzeugt.

Wir setzen uns eine gezielte Weiterbildung aller pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. So können individuelle Förderbedürfnisse von Anfang an professionell begleitet werden. Die Verlässlichkeit soll durch eine verbindliche städtische Organisationsstruktur begleitet und verbessert werden.

Die Finanzierung von Kita-Plätzen erfolgt in Niedersachsen durch ein Zusammenwirken von Land, Kommunen und Bund. Wir setzen uns mit anderen Akteuren und Kommunen für eine auskömmliche Finanzierung ein.

Gesunde Ernährung und moderne Lernwelten fördern

Ein gesundes Mittagessen ist ein wesentlicher Bestandteil eines guten Schultages, weil es Kinder mit Energie versorgt, ihre Konzentrationsfähigkeit stärkt und dazu beiträgt, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig vom Elternhaus gute Lern- und Entwicklungschancen haben.

Wir wollen für jedes Kind im Ganztag ein bezahlbares Mittagessen aus frischen, ökologisch produzierten sowie regionalen und saisonalen Produkten ermöglichen. Dies fördert nicht nur die Gesundheit der Kinder, sondern stärkt auch unsere lokale Landwirtschaft.

Die von uns veranlassten Gespräche zwischen Stadt und der Großküche des Klinikums Region Hannover GmbH sollen fortgesetzt werden.

Schulen zukunftssicher gestalten

Die heutigen Herausforderungen an unseren Schulen sind vielschichtig. Neben der Digitalisierung stehen auch die Herausforderungen aus dem Klimawandel im Mittelpunkt der Entwicklung. Wir stehen für eine konsequente Modernisierung unserer Schulgebäude unter ökologischen und energetischen Gesichtspunkten, damit unsere Schulen zu klimafreundlichen Vorbildern werden. Wir setzen uns für eine umfassende Digitalisierung mit einem lückenlosen Breitbandausbau ein, um moderne Lernformen zu ermöglichen. Durch eine Ausweitung des Fördermanagements sollen Finanzierungsquellen erschlossen werden.